Month: Januar 2015

DER LANDSCHAFTSFOTOGRAF – WIE WIR ( ICH ) TICKEN

Wer nicht wie wir Landschaftsfotografen draußen in der Natur ist und zu unmöglichen Zeiten das Bett verlässt, der fragt sich bestimmt, was motiviert uns, warum machen wir das?

Wir haben, und das zu recht, immer Outdoorklamotten an. Wir schleppen stundenlang unseren schweren Kamerarucksack mit uns rum. Wir Essen wenn das Licht schlecht ist und wir hungern wenn der Himmel brennt. Wir stehen im eisigen Wind mit der Thermoskanne in der Hand. Wir essen bei Fototouren an Tankstellen teure und ekelige Fast Food Burger. Für außergewöhnliche Fotos gehen wir auf die Piste, wenn andere schlafen gehen. Wir fahren stundenlang mit dem Mietwagen umher und erkunden Fotolocations. Wir sitzen am Rechner und recherchieren ewig unsere Fotourlaube, und weshalb?

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Vergleich Canon 16-35 4.0L und 24-70 4.0L

Vergleich – Canon Objektiv 16-35 4.0L USM und 24-70 4.0L IS USM

Ein Vergleich hinsichtlich Auflösung, Schärfe, Lensflares und alles, was einem Landschaftsfotografen wichtig ist.

Ein wirklicher Objektivvergleich hinkt schon anhand der Brennweiten, jedoch war mir nach dem Kauf des neuen Canon EF 24-70mm f/1:4L IS USM (77mm Filtergewinde) wichtig zu wissen, wo hat das neue Objektiv Schwächen, wo hat es Stärken, wie muss ich damit umgehen und erfüllt es meine Erwartungen? Dieser Test bezieht sich auf die Brennweite von 24 mm und 35 mm. Auf die Makrofunktion werde ich hier nicht eingehen, da ich das für meine Fotografie nicht benötige.

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Motivation zum Verlassen der Bequemlichkeit

Oft fragen mich die Menschen wie ich es schaffe, solche Landschaftsfotos zu machen.

Darauf antworte ich dann, “ich verlasse die Komfortzone, stehe früh auf und gehe dort hin, wo andere nicht hingehen.”

Ein wichtiger Aspekt neben der Technik ist die Liebe zur Fotografie und Hingabe, die mich antreibt, den Wecker auf Zeiten zu stellen, zu denen der Nichtfotograf noch im warmen Bett liegt. Wenn das Licht noch weich ist, die Farben des Morgens zart, dann ist das nicht erst um neun Uhr sondern oft in der nautischen Dämmerung, die je nach Jahreszeit und der geografischen Position von 04:30-07:30 Uhr sein kann. Dazu kommt noch die Anreisezeit zur Location und ich stehe oft mitten in der Nacht auf, um meine Fotos realisieren zu können. Das ist Teil eins der Komfortzone. Oft ist es beschwerlich, einen besonders interessanten Fotospot zu erreichen. Ich muss zugeben, dass ich mir gegenüber zwar wenig Gnade kenne, jedoch meine Fußmärsche auf maximal eine Stunde pro Strecke definiere. Flüsse müssen überquert werden, Berge erklommen, durch Dickicht wird sich durchgeqält. Eine Hütte steht weit entfernt, der Tiefschnee steht zwischen mir und ihr, doch ich will dort hin. Dabei ist die Ausrüstung schwer und der Wind eisig.

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