Pfälzerwald

Pfälzerwald im Herbst

Der Herbst – Liebeserklärung an eine Jahreszeit

Der Herbst – Liebeserklärung an eine Jahreszeit und eine Region

Die Farben und das Licht in diesen Tagen treiben mich um, ich muss diese Zeilen schreiben!

Wir sind in der letzten Dekade im Oktober, die Jahreszeit des goldenen Lichtes. Viele Wochen war das Wetter unspannend, der Himmel grau und für diese Jahreszeit war es viel zu kalt.

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Stäffelsbergturm, Sommergewitter, Pfälzerwald

Fotografieren von Gewitter und die Hindernisse

Fotografieren von Gewitter und die Hindernisse

 

In meinem Portfolio vom Pfälzerwald haben sich schon viele Fotos und Lichtstimmungen angesammelt. Selbst die Aurora Borealis konnte ich schon fotografisch nachweisen.

Nur Blitze, die fehlen mir noch. So ein schönes Gewitter über dem Pfälzerwald, tief hängende, bedrohliche Wolken aus denen es diabolisch blitzt, das schwebt mir noch im Kopf rum.

Doch leider ist dieses Thema sehr heikel, schon aus den sich daraus ergebenden Gefahren. Ich möchte die Erfahrungen meiner letzten Gewitterjagd mit Euch teilen.

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Haferfelsen, Schützenwand, Dahn, Burg Altendahn, Pfälzerwald

Denke nie, es geht nicht besser

Denke nie, es geht nicht besser, denn Du weisst nicht was anders sein wird.

Warum schreibe ich das?  Weil ich am vergangenen Sonntag eine Lehrstunde in Motivgestaltung hatte.

Es gibt eine Location im Pfälzerwald, die nennt sich Schützenwand und Haferfelsen. Von dort hat man bei Sonnenaufgang einen zauberhaften Blick auf die Burgentriologie Altendahn, Tanstein und Grafendahn. Verbogene Kiefern stehen auf dem Felsen und bieten ein tolles Sujet.

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DER LANDSCHAFTSFOTOGRAF – WIE WIR ( ICH ) TICKEN

Wer nicht wie wir Landschaftsfotografen draußen in der Natur ist und zu unmöglichen Zeiten das Bett verlässt, der fragt sich bestimmt, was motiviert uns, warum machen wir das?

Wir haben, und das zu recht, immer Outdoorklamotten an. Wir schleppen stundenlang unseren schweren Kamerarucksack mit uns rum. Wir Essen wenn das Licht schlecht ist und wir hungern wenn der Himmel brennt. Wir stehen im eisigen Wind mit der Thermoskanne in der Hand. Wir essen bei Fototouren an Tankstellen teure und ekelige Fast Food Burger. Für außergewöhnliche Fotos gehen wir auf die Piste, wenn andere schlafen gehen. Wir fahren stundenlang mit dem Mietwagen umher und erkunden Fotolocations. Wir sitzen am Rechner und recherchieren ewig unsere Fotourlaube, und weshalb?

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Motivation zum Verlassen der Bequemlichkeit

Oft fragen mich die Menschen wie ich es schaffe, solche Landschaftsfotos zu machen.

Darauf antworte ich dann, „ich verlasse die Komfortzone, stehe früh auf und gehe dort hin, wo andere nicht hingehen.“

Ein wichtiger Aspekt neben der Technik ist die Liebe zur Fotografie und Hingabe, die mich antreibt, den Wecker auf Zeiten zu stellen, zu denen der Nichtfotograf noch im warmen Bett liegt. Wenn das Licht noch weich ist, die Farben des Morgens zart, dann ist das nicht erst um neun Uhr sondern oft in der nautischen Dämmerung, die je nach Jahreszeit und der geografischen Position von 04:30-07:30 Uhr sein kann. Dazu kommt noch die Anreisezeit zur Location und ich stehe oft mitten in der Nacht auf, um meine Fotos realisieren zu können. Das ist Teil eins der Komfortzone. Oft ist es beschwerlich, einen besonders interessanten Fotospot zu erreichen. Ich muss zugeben, dass ich mir gegenüber zwar wenig Gnade kenne, jedoch meine Fußmärsche auf maximal eine Stunde pro Strecke definiere. Flüsse müssen überquert werden, Berge erklommen, durch Dickicht wird sich durchgeqält. Eine Hütte steht weit entfernt, der Tiefschnee steht zwischen mir und ihr, doch ich will dort hin. Dabei ist die Ausrüstung schwer und der Wind eisig.

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Lokale Landschaftsfotografie

Als Landschafsfotograf suche ich immer wieder das späktakuläre Licht, die außergewöhnlichen Perspektiven und Aussichten, um die Schönheit unserer Heimat, so weit wie möglich vom Alltag entrückt, dem Betrachter zu zeigen.

Dazu bin ich bei der Locationsuche auf zwei Aussichtspunkte mit Ihren Türmen im Pfälzerwald gestoßen.

Vor einigen Monaten in der späten Herbstzeit hat es mich auf den Luitplodturm beim Herbersbergerhof verschlagen. Ganz früh am Morgen, weit vor Sonnenaufgang, war ich hier mit einem befreundeten Fotografen am Staunen, welch ein Licht  an diesem Morgen über den Hügeln uns dargeboten wurde. Die knapp über dem Horizont stehende Sonne färbte die Wolken darüber in ein berauschendes Blutrot. Lichtfinger streichelten die Täler, in denen der Morgendunst sich rasch auflöste.

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Vielen von uns Landschaftsfotografen fällt es aber schwer, in der gewohnten Umgebung der Heimatregion Motive zu finden, die inspirieren.

Aber genau das ist das perfekte Training, um später auf Reisen in andere Regionen fit zu sein, für die Herausforderungen, die das Licht und die Landschaft dann an uns stellen.

Seit Jahren bin ich immer wieder in der Landschaft meiner Heimat unterwegs und suche neue Motive, davon neue und ungewohnte Perspektiven und Ansichten. Wir haben den unschätzbaren Vorteil, das Licht zu kennen. Wir wissen, wie das Wetter wird. Es ist uns möglich, die Fotospots immer wieder zu besuchen, zu verschiedenen Jahreszeiten, zu unterschiedlichen Lichtstimmungen. Wir kennen uns hier aus, wir sind hier zuhause.

Exakt die Kenntnis der Gegebenheiten vor Ort lässt mich an Erfahrung gewinnen, wie ich mit extremen Lichtbedingungen umgehe. Welcher Verlaufsfilter ist der Richtige, welche Blendenwahl ermöglicht mir mit meinem Objektiv zum Beispiel schöne Blendsterne. Dadurch werde ich sicherer im Umgang mit meinem Equipment. Nichts ist so uneffektiv, wie beim Fotografieren mit der Technik und nicht mit dem Motiv beschäftigt zu sein.

Sportler trainieren für Ihre Wettkämpfe im Verein um die Ecke, laufen im Wald außerhalb der Stadt um später dann bei Meisterschaften all Ihr Können und Stärken abzurufen. Deshalb nehmt Eure Kamera und sucht die Schönheit vor der Haustür. Dabei könnt Ihr Eure Brennweiten einschätzen lernen. Ihr könnt ohne Hektik ganz allein die Landschaft erkunden. Keine Reisgruppe oder Parter/in steht hinter Euch und fragt, wann es weiter geht. Gerade in Ländern in Äquator-Nähe geht die Sonne viel schneller unter, sind die Zeiten der Dämmerung um einiges kürzer- Ergo das wertvolle Licht für unsere Fotos ist schnell weg.

Ein unschätzbaren Vorteil hat das Ganze noch. Um so effektiver und sicherer wir unsere Fotos machen, desto mehr Zeit bleibt vor Ort die Eindrücke tief aufzusaugen und nicht nur durch den Sucher zu schauen.

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Am Rehbergturm

Früh am Morgen bin ich in den Pfälzerwald aufgebrochen, um die nebeligen Täler im Morgenlicht zu fotografieren

Doch was mich dort erwartete war mehr, als ich mir vorgestellt hatte. Die ersten Frühlingsboten zwitscherten an jenem Februarmorgen die Winterstimmung weg. Auf dem Rehbergturm blies der Wind und die Nebelbänke waberten durch die Wälder. Atemberaubend schön!

 

 

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